Museum der Wahnsinnigen Schönheit
 
Konzeptioneller Hintergrund English
Rechtsgutachten Prof. Raue Francais
Brief an die Universität Heidelberg "Eigensinn"
                     und an Dr. Naumann Bilder
Antwort an die Uni Heidelberg Architektur
Heidelberger Beitrag zur "Entarteten Kunst" aktuelle Texte und Literaturhinweise
Presseerklärungen Presseberichte
Hans Prinzhorn -Naziideologe und Andere "Beutekunst"
                     antisemitischer Rassist Rechtlicher Rahmen

Protest der Psychiatrie-Erfahrenen
Protest der Antifaschistischen Initiative: Bilder - Text


 

11/9 Presseerklärung Psychiatrie-Erfahrener
Press release in English

Inhaltlich-konzeptionelle Ausarbeitung:

 

Vorwort
Stellungnahme - "Prinzhornsammlung"
"Euthanasie" im Nationalsozialismus:
        - Opfer, Täter
        - Mitgefühl
"Entartung"
Kunst
Praktisch-konzeptionelle Arbeitsvorschläge
Literaturverzeichnis

 

Konzeption: Haus des Eigensinns

 

Kern des Museums:
Permanente Ausstellung eines möglichst großen Teils der unter dem Namen Prinzhorn-Sammmlung bekannt gewordenen Werke psychiatrisierter Künstler im geschichtlichen Kontext von Berlin

Ort:
Als T4 Denk Mal, Tiergartenstr. 4, (Philharmonie), das Museum soll vor allem ein Symbol der Mitmenschlichkeit gegen das Denken in Kategorien von „Entartet" sein. 
Der vorliegende Entwurf symbolisiert den Bannkreis-Kranz um die imaginäre Villa der Aktion T4, einen phantastischen Gedankenringtransformator mit 1080 m² Nutzfläche.

Inhaltliche Einbindung:
Die sog. "Prinzhornsammlung" soll als Besitzer der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener (die-BPE) übergeben werden, die sich bei der Übernahme aus dem Besitz der Psychiatrie Heidelberg auf Dauer bindend verpflichtet, die Sammlung zusammenzuhalten und in Berlin permanent auszustellen.
Das "Haus des Eigensinns" soll sich in einer engen Zusammenarbeit und Abstimmung mit der "Topographie des Terrors" und dem "Haus der Wannseekonferenz" etablieren. Es sollte als sinnvolle Ergänzung zu diesen Gedenkstätten verstanden werden, da es ein neues Gedankengeflecht aufmacht.
Es ist ein Projekt für Besucher als "intellektuelle Zeugen", Zeugen zweiten Grades, die die Geschichte vermittelt erfahren (Begriff von Geoffrey Hartman, Yale University).

Und was dazu gehört:
ca. 500 m² öffentliches Foyer zur 

  • Dokumentation der Aktion T4   
  • Cafeteria, Catering bei Konferenzen   
  • Bibliothek und Buchladen   

in unmittelbarer Nähe: Galerie aktueller Kunst von Betroffenen 
erste Adressen:

  • Blaumeier Atelier (Bremen),   
  • Gruppe Durchblick (Leipzig)   
  • Gruppe Navratil (Wien)   

Finanzierung:
Da eine zweckgebundene Spende in Höhe von 1,75 Millionen für den Bau des Gebäudes akquiriert werden konnte, muß entsprechend den vorliegenden Kostenvoranschlägen dieselbe Summe noch zusätzlich von der Bundesregierung aufgebracht werden. Da im Haushalt der Bundesregierung für den Ausbau des neurologischen Hörsaals der Universitätspsychiatrie Heidelberg zum Ausstellungsgebäude diese Summe bereits vorgesehen ist, muß das Land Berlin nur noch den Grund und Boden freigeben und für die Bauerlaubnis sorgen. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz soll bei der professionellen Exponierung und Konservierung kooperativ beteiligt sein. Die Inhaltliche Darstellung/Gestaltung soll der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener (die-BPE) bzw. LPE überlassen bleiben.


 

Freundeskreis des Museums "Haus des Eigensinns"

 
 

Dorothea Buck

 
 

Prof. Henry Friedlander

 

Dr. Ram Ishay

 

Bischof Prof. Wolfgang Huber

 

Prof. Dr. Walter Jens

 
 

Prof. Dr. Horst-Eberhardt Richter

 

Dr. Ellis Huber

 
 

Dr. Norbert Kampe

 
 

Prof. Dr. Peter Raue

 

Der Freundeskreis hat sich im Juni 2002 aufgelöst

Sprecher des Freundeskreises waren: René Talbot, Hagai Aviel
Schriftliche Anfragen wegen des "Haus des Eigensinns" bitte richten an:

Werner-Fuß-Zentrum
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin

HOME
Impressum